Organisatorisches

Impfungen

Es heißt nicht umsonst: Besser Vorsogen statt Heilen!

 

Eine Impfung ist eine der besten Vorsorgemaßnahmen, die Sie Ihrem Tier zukommen lassen können, da viele der Erkrankungen, gegen die wir impfen, keine (bzw. nur eine sehr unzureichende) Therapie haben und oft tödlich enden.

Eine Impfung verschafft dem Körper eine Art Vorsprung. Er kennt dann schon seinen Feind und weiß, wie er darauf reagieren muß. Das kann nicht immer die Erkrankung komplett verhindern, aber es mildert nahezu immer die Symptome und Langzeitprobleme, die nach einer solchen Infektion auftreten.

 

Aber wieviel Imfung ist sinnvoll und notwendig?

Diese Übersichten sollen Ihnen dabei helfen, welche Impfungen es auf dem Markt gibt, gegen welche Erkrankungen sie sind und wie wichtig eine Vorsorge gegen diese Erkranung für Ihr Tier ist.

Denn natürlich hat nicht jedes Tier das gleiche Risiko, mit den entsprechenden Krankheiten in Kontakt zu kommen.

Schmerztagebuch

Anwendung des Schmerztagebuchs:

Bitte schätzen Sie die augenblicklichen Schmerzen Ihres Tieres ein. (siehe Checkliste Katze / Hund / Heimtier) und tragen Sie in der Skala von 0 = keine Schmerzen bis 3 = Hochgradige Schmerzen ein.

 

Je akuter ein geschehen ist desto häufiger sollte man die Schmerzeinschätzung vornehmen (z.b. nach einer OP alle 2-3 Stunden), auch um abschätzen zu können ob weiter schmerzlindernde Maßnahmen (weiteres Schmerzmittel, physikalische Maßnahmen wie Kälte oder Wärme, Ruhigstellung durch Verband o.ä. ) notwendig sind.

Bei chronischen Schmerzen reicht meist eine Schmerzeinschätzung 1-2x pro Tag um den Verlauf der Erkrankung und den Erfolg der medikamentösen Schmerztherapie aber auch der weiteren schmerzlindernden Maßnahmen (z.B. Physiotherapie, Massage, Osteopathie usw.) einschätzen und auch objektivieren zu können.

 

Es ist wichtig das Schmerztagebuch gerade bei chronischen Schmerzpatienten (z.B. Arthrosekranken Tieren, älteren Tieren) schriftlich zu führen da das Gedächtniss leider eine sehr dynamische Sache ist. Mann neigt dazu die Dinge anders zu erinnern als sie wirklich waren, daher ist es immer ganz hilfreich einfach nachsehen zu können wie es wirklich war. Auch ich als Tierarzt kann so viel besser einschätzen ob noch weitere Maßnahmen erforderlich sind, wie effektiv die bisherigen Maßnahmen greifen und ob evtl auch die ein oder andere Maßnahmen weg gelassen werden kann.

 

Häufige Fragen in Zusammenhang mit der Schilddrüse:

Allgemeine Informationen für die Schilddrüsenerkrankung der Katze.

Wann bessern sich die klinischen Symptome unter Therapie?
Einige Merkmale z.B. Unruhe, Erbrechen, Gewichstverlust, übersteigerter Appetit bessern sich schnell . Andere Symptome, z.B. Haut- und Haarkleidveränderungen, Aggressivität benötigen länger - bis zu einigen Monaten. Hyperthyreote Katzen unter Therapie nehmen allmählich zu und deren Allgemeinbefinden sollte sich allmählich bessern.

Faustregel ist: je länger die Symptome bestanden haben desto länger dauert es bis sie sich wieder regeneriert haben.

 

Wann sollte eine Kontrolluntersuchung beim Tierarzt erfolgen?
Die Hormonsuppressionstherapie (In Form von Tabletten) wird an die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst. Aus diesem Grunde sind während der Behandlung regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den Tierarzt notwendig, um gegebenenfalls die Dosierung anpassen zu können. Zur Kontrolle werden Blutproben (für Thyroxin (T4) ) entnommen und es wird überprüft, ob die Dosierung ausreichend ist. Dies erfolgt üblicherweise 4 -8 Wochen nach Behandlungsbeginn. Diese Zeit benötigt der Körper, um sich auf die Hormonsuppression einstellen zu können. Ähnlich verhält es sich bei einer Dosisänderung. Hier wird eine Kontrolluntersuchung ca. 4 -8 Wochen nach Dosisänderung durchgeführt. Ist die richtige Dosis ermittelt, genügen Kontrolluntersuchungen etwa alle 6 Monate.

 

Wie ist die Prognose?
Die Hyperthyreose der Katze ist nicht heilbar, jedoch kann die Krankheit sehr einfach und effektiv mittels Hormonsuppression behandelt werden. Erfolgt die Behandlung regelmäßig, analog den Empfehlungen des Tierarztes, so spricht Ihre Katze gut auf die Therapie an und die Prognose für Ihre Katze ist somit gut.

Die Tabletten müssen jedoch auf jeden Fall ein Leben lang weiter gegeben werden!

 

Gibt es eine Alternative zur Tablettengabe?

Ja und nein. Seit neuestem gibt es ein Futter auf dem Markt das extrem wenig Jod entält. Jod ist aber notwendig um das Schilddrüsenhormon zu bilden. Hat die Schilddrüse wenig Jod zur Verfügung kann sie nicht so viel Hormon bilden, damit ist die Krankheit ebenfalls unter Kontrolle. Diese Art der Therapie hat 2 Probleme.

Problem 1: Die Katze darf WIRKLICH KEIN ANDERES FUTTER bekommen. Keine Lekerlies, nichts vom Tisch, keine anderen Lebensmittel. Dies ist in einem Mehrkatzenhaushalt nur schwer umzusetzen. Auch mit kleinen Kindern oder lieb meinenden Nachbarn, die regelmäßig was zugeben ist diese Form der Therapie kaum möglich, da anderes Futter immer zu viel Jod enthält und somit der Effekt der Jodbegrenzung aufgehoben wird.

Problem 2: diese Therapieform ist noch sehr neu und es gibt bisher keine Langzeit-Ergebnisse wie sich ein solcher Jodmangel auf den Körper auswirkt. Die bisherigen Ergebnisse sind aber sehr gut und es scheint keine größeren Risiken zu geben. Auf jedenfall ist eine Überfunktion der Schilddrüse schwerwiegender als die bisher bekannten Probleme.

 

Worauf sollte ich achten?

Es ist wichtig, Ihren Tierarzt zu informieren, wenn Ihre Katze neue klinische Symptome unter der Therapie zeigt. Weitere Erkrankungen können im Laufe des Lebens auftreten. Jegliche gesundheitliche Veränderungen können hinweisend auf die Notwendigkeit zur Änderung der Dosierung sein.

Obwohl relativ selten, kann es vorkommen, dass sich klinische Symptome aufgrund einer zu hohen Gabe an Suppresionsmedikament entwickeln. Wenn solche Symptome auftreten, sollten Sie Ihren Tierarzt informieren.

 

 

Allgemeine Informationen für die Schilddrüsenerkrankung des Hundes.

Wann bessern sich die klinischen Symptome unter Therapie?
Einige Merkmale z.B. die Bewegungsaktivität bessern sich bereits innerhalb von einer Woche. Andere Symptome, z.B. Haut- und Haarkleidveränderungen benötigen länger - bis zu einigen Monaten. Hypothyreote Hunde unter Therapie nehmen allmählich ab und deren Bewegungsaktivität sollte allmählich gesteigert werden.

Faustregel ist: je länger die Symptome bestanden haben desto länger dauert es bis sie sich wieder regeneriert haben.

 

Wann sollte eine Kontrolluntersuchung beim Tierarzt erfolgen?
Die Hormonersatztherapie wird an die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst. Aus diesem Grunde sind während der Behandlung regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den Tierarzt notwendig, um gegebenenfalls die Dosierung anpassen zu können. Zur Kontrolle werden Blutproben (für Thyroxin (T4) und Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH) genommen und es wird überprüft, ob die Dosierung ausreichend ist. Dies erfolgt üblicherweise 4 -8 Wochen nach Behandlungsbeginn. Diese Zeit benötigt der Körper, um sich auf den Hormonersatz einstellen zu können. Ähnlich verhält es sich bei einer Dosisänderung. Hier wird eine Kontrolluntersuchung ca. 4 -8 Wochen nach Dosisänderung durchgeführt. Ist die richtige Dosis ermittelt, genügen Kontrolluntersuchungen etwa alle 6 Monate.

 

Wie ist die Prognose?
Die Hypothyreose des Hundes ist nicht heilbar, jedoch kann die Krankheit einfach mittels Hormonersatztherapie behandelt werden. Erfolgt die Behandlung regelmäßig, analog den Empfehlungen des Tierarztes und spricht Ihr Hund gut auf die Therapie an, ist die Prognose für Ihren Hund gut.

Die Tabletten müssen jedoch auf jeden Fall ein Leben lang weiter gegeben werden!

 

Worauf sollte ich achten?

Es ist wichtig, Ihren Tierarzt zu informieren, wenn Ihr Hund neue klinische Symptome unter der Hormontherapie zeigt. Weitere Erkrankungen können im Laufe des Lebens auftreten. Jegliche gesundheitliche Veränderungen können hinweisend auf die Notwendigkeit zur Änderung der Hormondosierung sein.

Obwohl relativ selten, kann es vorkommen, dass sich klinische Symptome (Hyperaktivität, Hecheln, Unruhe, rapider Gewichtsverlust) aufgrund einer zu hohen Gabe an Schilddrüsenhormonen entwickeln. Wenn diese Symptome auftreten, sollten Sie Ihren Tierarzt informieren.